DER MUSEUMSBEREICH Das Gelände des Museums umfasst etwa 15000m².
Außerhalb der sieben miteinander verbundenen Hallen und den Fahrzeughallen, welche die
Ausstellungen in den Hallen aufnehmen, sind südlich davon das U-Boot SPRINGEREN und das
Gasturbinen-Torpedoboot SØBJØRNEN sowie das Renn-boot NORDEA aufgestellt. Die restliche
Fläche ist mit Rasen angelegt, auf dem verschiedene größere Schaustücke ausgestellt
sind.
In der Mitte des Geländes ist der Laternenmast des Feuerschiffes XVIII aufgestellt, und
um diesen herum sind verschiedene Beispiele von Tonnen und Lichtern für die Markierung
der Fahrwasser. Diese Ausstellung inklusive des Küstenrettungsbootes MRB 23 wird durch
die Ausstellung in der Halle über die Arbeitsgebiete des Farvandvæsenet
(Fahrwasserwesen) ergänzt.
Auf dem Gelände gibt es auch eine größere Sammlung von Wasserbombenwerfern,
Torpedorohren und Geräten zum Minenräumen. Weiterhin sind einige Schiffsgeschütze von
verschiedenen dänischen Marineschiffen aufgestellt. Einige Geschütze sind sowohl höhen-
als auch seitenverstellbar, und die Besucher können das gerne selber ausprobieren.
Es ist auch ein Schilderhaus vom Holmen in Kopenhagen (Marinehafen) und eine größere
Sammlung an Schiffsankern und Schiffsschrauben ausgestellt. Am Flaggenmast hängt die
Schiffsglocke von USS PEGASUS (ex RITA MÆRSK), die nach dem 2. Weltkrieg auf der
Aalborger Werft umgebaut wurde. Die alte Seemine, welche 1920 zu einer Geldsammelbüchse
umgebaut wurde und in Aalborg aufgestellt war, ist hier ebenfalls aufgestellt.
Einer der eher kuriosen Ausstellungsstücke des Museums ist ein Weinstock, welcher an
einem Spalier an den Pavillons hochrankt. Dieser Weinstock stammt von Madeira, und eine
lustige Geschichte ist mit ihm verknüpft. Auf der Heimreise von den dänischen
West-indischen Inseln lief die dänische Fregatte JYLLAND um das Jahr 1870 Madeira an. Die
Offiziere erhielten während des Aufenthaltes einige Weinstöcke als Ehrengabe, welche
nach der Heimkehr auf Holmen gepflanzt wurden, wo sie gut gediehen. Um das Jahr 1880
wurden die Weinstöcke von Madeira von der gefürchteten Weinlaus heimgesucht, so dass
alle Weinstöcke eingingen. Die neuimportierten Weinstöcke ergaben aber keinen dem alten
Madeira entsprechenden Wein.
Jemand erinnerte sich der Ableger, welche den dänischen Offizieren verehrt worden waren
und veranlasste, dass über den dänischen Konsul eine |
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Anfrage nach Dänemark gerichtet wurde. Da bestätigt wurde, dass der
Wein auf dem Holmen prächtig gedeihe, wurden Experten von Madeira nach Dänemark gesandt.
Hier erhielten sie die Erlaubnis, die gewünschten Ableger nach Madeira mitzunehmen, wo
sie auf die neuen Weinstöcke aufgepfropft wurden. Der traditionelle Madeirawein wurde
gerettet. Die Weinstöcke des Museums stammen ebenfalls vom Holmen.
Sollte der Besucher nach dem Durchgang durch das Museum etwas müde sein, bietet das
Museumsgelände auch Erholungsmöglichkeiten. Für die Kinder ist ein Spielplatz
eingerichtet, wo man in einem Winkerschiff aber auch in dem Rennboot NORDEA
spielen kann. Des Weiteren können sie mit den Flugzeugabwehrkanonen (40 mm Flak) spielen.
Auf dem Gelände sind Bänke plaziert, auf denen man den Sonnenschein und die maritime
Aussicht genießen kann. Möchte man den mitgebrachten Proviant verzehren, so kann dies
unter dem Dach des Picknickplatzes geschehen. Vom Picknickplatz kann man den Spielplatz
und die ganze Ausstellung im Freien überblicken. Eis, Wasser, Kaffee und Tee können im
Minicafé des Museums gekauft werden. |
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